Ohne Matratzenpflege geht es nicht

Eine Matratze sollte etwa alle 8 Jahre erneuert werden. Die Gründe dafür sind natürliche Materialermüdung als die sich verschlechternde hygienische Situation. Man darf nicht vergessen, dass der Mensch beim Schlafen durch Schwitzen gut einen halben Liter Flüssigkeit abgibt. Davon wandern etwa 80 % in die Matratze und werden von ihr aufgesaugt. Nur wenig wird wieder durch Verdunstung an die Zimmerluft abgegeben.

Logisch, dass dies Keimen und Mikroorganismen einen guten Nährboden liefern kann. Und es bedarf auch keiner weiteren Erklärung, dass die nächtliche Schweiß-Zufuhr eine Matratze belastet und ihre Haltbarkeit beeinträchtigen kann. Man muss eben etwas tun, um die Schlafunterlage möglichst lange in möglichst gutem Zustand zu erhalten.

Matratzenpflege heißt das Zauberwort. Sie erfordert weder viel Zeit noch einen großen energetischen Einsatz. Es geht vielmehr um das gewisse Quäntchen an regelmäßiger Reinigung und Achtsamkeit. Das sollte jedem die eigene Matratze wert sein – insbesondere dann, wenn es sich um ein sehr hochwertiges und teures Modell handelt. Qualitätsmatratzen können bei entsprechender Pflege nämlich 10 bis 14 Jahre halten.

Waschen, Wenden und Lüften

Wesentliches Element der Matratzenpflege ist das Wenden und Lüften. Dies sollte etwa jeden Monat geschehen. Dadurch wird nicht nur eine gleichmäßige Abnutzung und die Rückbildung von Kuhlen erreicht, sondern auch die Bildung von Feuchtigkeitsherden und schlechten Gerüchen verhindert.

Wird die Matratze durch ein waschbares Unterbett geschont, so hält dieses viel Staub als auch Schweiß ab. Ist es nicht vorhanden, so sollte der Matratzenbezug bei der Wende- und Lüft-Aktion auf Flecken oder Verschmutzungen untersucht werden. Schließlich sind mittlerweile die meisten Matratzen mit einer abziehbaren Hülle versehen, die sich bei mindestens 60° in der Maschine waschen und schleudern lässt. Es versteht sich von selbst, dass die Hülle nur in hundertprozentig trockenem Zustand wieder auf die Matratze gezogen werden darf. Ansonsten würde die Wäsche nämlich nicht zur längeren Haltbarkeit der Schlafunterlage beitragen, sondern das Gegenteil bewirken.