Natürlichen Schlaf dank Naturmatratze

Naturmatratzen So natürlich wie möglich wollen wir leben, so natürlich wie möglich soll unser Schlaf sein. Wir sind uns der vielfältigen Belastungen sehr bewusst, die täglich auf uns einwirken. Zum Ausgleich bevorzugen wir daher gerade für die Ruhe-und Erholungsphasen ein zumindest von Schadstoffen unbelastetes Lebensumfeld. Eine möglichst hohe Schlafqualität ist wichtig, das wissen wir. Sie ist essenziell, da uns nur eine erholsame Nachtruhe wieder neue Kraft für den kommenden Tag schöpfen lässt.

Da jene Schlafqualität im Wesentlichen von der Matratze abhängt, werden aus natürlichen Materialien gefertigte Modelle immer beliebter. Sie sind unter der Bezeichnung „Naturmatratze“ bekannt und meistens aus reinem Naturlatex hergestellt. Jedoch gibt es auch mehrschichtige Versionen, die Naturkautschuk mit anderen natürlichen Materialien kombinieren. Bei ihnen sind die Latex-Schichten im Wechsel mit Lagen aus Kokosfasern oder Stroh, Rosshaar oder Seegras angeordnet.

Diese werden miteinander verklebt – und auch hier kommt nur Natur zur Anwendung. Der Klebstoff ist nämlich frei von Lösungsmitteln und besteht aus thermoplastischem Kautschuk. Der Vorteil dieser Kombi-Bio-Matratzen besteht darin, dass sich so unterschiedliche Härtegrade erzielen lassen. Und auf diese Weise kann sich jeder Naturwaren-Freak genau die Naturmatratze aussuchen, die seinem Körpergewicht und seinen Bedürfnissen entspricht.

Vorteile und Nachteile

Wer eine aus reinen Naturmaterialien gefertigte Matratze wählt, kennt ihre generellen Vorzüge meist sehr genau. Bei ihrer Herstellung finden keine Metalle oder chemischen Substanzen Verwendung – und darum kann auch nichts Chemisches ausgasen. Zudem passt sie sich hervorragend an die Körperformen an, ist also äußerst punktelastisch und auch in dieser Hinsicht sehr gesund.

Nichtsdestotrotz hat die Naturmatratze aber auch einige Nachteile. So lässt sie sich nur schlecht auf verstellbaren Lattenrosten verwenden. Außerdem verschleißt sie als Naturprodukt schneller und ist anfälliger für Milben und schlechte Gerüche. Diese Problematik lässt sich jedoch durch häufiges Wenden und Lüften sehr gut ausgleichen.